Mitten in Wuppertal, in einem ehemaligen unterirdischen Bunker, ist ein Club entstanden, dessen Ruf längst weit über die Region hinausreicht. Im Open Ground stand von Beginn an nicht die Frage im Mittelpunkt, wie ein Soundsystem nachträglich in einen vorhandenen Raum integriert werden kann. Stattdessen wurden Raum, Akustik und Beschallung gemeinsam entwickelt.
Das Ergebnis ist ein Club, bei dem die Qualität des Hörerlebnisses konsequent in den Mittelpunkt gestellt wurde – mit einem Funktion-One Soundsystem, das bereits während der mehrjährigen Entwicklung des Clubs Bestandteil der Planung war.
Funktion-One von Anfang an Teil des Konzepts
Die Umwandlung des massiven Betonbunkers in einen Club dauerte insgesamt sieben Jahre. Die vorhandene Architektur stellte dabei besondere Anforderungen an die Akustik: Harte Betonflächen, starke Reflexionen und die ursprüngliche Raumaufteilung waren alles andere als ideale Voraussetzungen für einen hochwertigen Hörraum.
Deshalb wurden Lautsprecherpositionen, Raumgeometrie und akustische Maßnahmen nicht unabhängig voneinander geplant.
Funktion-One arbeitete bereits in einer frühen Projektphase gemeinsam mit Funktion-One Deutschland und Vunktion an der Entwicklung des Systems. Die konsequente Ausrichtung auf die bestmöglichen Lautsprecherpositionen ging dabei weit: Selbst Teile der technischen Gebäudeplanung wurden angepasst, damit das Audiosystem nicht aufgrund anderer Installationen Kompromisse eingehen musste.
Funktion-One im Main Room Freifeld
Das Herzstück des Clubs ist der Main Room Freifeld. Hier kommt ein Funktion-One System auf Basis der Evolution-Serie zum Einsatz.
Die Evo 6 Lautsprecher übernehmen die präzise und kontrollierte Beschallung des Dancefloors. Evo 6EL erweitern das System im Low-Mid-Bereich. Für das Bassfundament sorgen F221 Basslautsprecher, während zwei große horn-geladene F132 Subwoofer den Frequenzbereich bis in die tiefste Oktave erweitern.
Auch das DJ-Monitoring erfolgt mit Funktion-One: Zwei PSM318 bilden die Referenz im DJ-Booth.
Entscheidend ist dabei nicht allein die Leistungsfähigkeit der einzelnen Komponenten. Das Zusammenspiel aus Lautsprechersystem, Positionierung und umfangreicher akustischer Behandlung des Raumes ermöglicht eine gleichmäßige Abdeckung, ein stabiles Stereobild und einen kraftvollen, gleichzeitig kontrollierten Tieftonbereich.
2026 nochmals konsequent weiterentwickelt
Im Januar 2026 wurde das bereits bestehende System gemeinsam mit Benedikt Koch von Funktion-One Deutschland und Hannes Volk von Vunktion weiter optimiert.
Die Evo-6-Beschallung in den Raumecken wurde erweitert, vier zusätzliche Evo 6EL kamen hinzu und der Bassbereich wurde um einen weiteren F221 ergänzt. Gleichzeitig wurden sämtliche Lautsprecher des Systems auf den aktuellen technischen Stand gebracht.
Ziel war dabei ausdrücklich nicht, den etablierten Klangcharakter des Raumes zu verändern. Vielmehr sollte das bereits vorhandene Konzept weiter verfeinert werden.
Das Ergebnis ist eine noch gleichmäßigere Schallverteilung über den Dancefloor, eine präzisere Stereoabbildung und eine ausgewogenere Verteilung der tiefen Frequenzen.
Auch der zweite Floor setzt auf Funktion-One
Das Konzept setzt sich im zweiten Raum des Open Ground fort.
Hier kommt ein kompakteres Funktion-One System mit Resolution 2, F121, F124 und F132 zum Einsatz. Zwei F1201 übernehmen das Monitoring.
Damit folgt auch dieser Raum demselben Grundgedanken: Das Soundsystem soll nicht möglichst spektakulär im Vordergrund stehen, sondern der Musik und dem Erlebnis auf dem Dancefloor dienen.
Internationale Aufmerksamkeit für einen Club aus Wuppertal
Der konsequente Fokus auf Klangqualität hat dem Open Ground innerhalb kurzer Zeit internationale Aufmerksamkeit eingebracht. DJs und Besucher aus der europäischen Clubszene reisen inzwischen gezielt nach Wuppertal, um den Club und sein Soundsystem zu erleben.
2026 wurde das Open Ground zudem für die MONDO-DR Awards in der Kategorie „Nightclub“ nominiert.
Für Funktion-One Deutschland ist das Open Ground damit weit mehr als eine außergewöhnliche Installation direkt vor der eigenen Haustür. Das Projekt zeigt, welches Ergebnis möglich wird, wenn Architektur, Raumakustik und Beschallung nicht getrennt betrachtet, sondern von Beginn an als Gesamtsystem entwickelt werden.

